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viele Arten von Produkten

Alles neu macht die Digitalisierung

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Die große Liebe finden – online. Die Wohnung am neuen Arbeitsplatz suchen – online. Essen bestellen – online. Kleidung shoppen – online. Versicherungen abschließen und Geldgeschäfte tätigen – online? Ja, natürlich ist inzwischen auch das möglich. Bei so vielen unterschiedlichen Optionen kommt auch der Versicherungs- und Finanzsektor nicht zu kurz, was die Modernisierung und Umstellung auf digitale Produkte angeht. Ob diese neuen Banken wie N26 zu den eigenen Ansprüchen passen, lässt sich teilweise durch die Erfahrungen anderer erkennen, die bereits Kunden sind und deren Beschreibungen oder Bewertungen Ihnen weiterhelfen können.

Schöne neue Welt

Wenn Sie einmal überlegen, wie viel von Ihrem täglichen Leben sich bereits online abspielt oder zumindest mit digitaler Hilfe ermöglicht wird, kommt sicherlich eine ganze Menge zusammen. Die Beispiele, die am Anfang beschrieben wurden, kennen wir sicherlich alle: Fast jedes Bekleidungsgeschäft hat auch einen Online-Shop, Inserate werden nicht mehr nur in Zeitungen aufgegeben und so weiter, die Möglichkeiten werden immer mehr. Natürlich bleibt da auch die Finanzbranche nicht von verschont. Kleinere Bankfilialen haben häufig nur noch SB-Terminals, um Geld abzuheben oder Überweisungen zu tätigen, und auf ihrer Interseite lassen sich Informationen zu den verschiedenen Konten oder Anlageprodukten finden. Der nächste Schritt wäre es dann bald, gar keine Filialenrx mehr zu führen. Und genau hier kommen die neuen, modernen Digitalbanken ins Spiel.

Bar auf die Kralle?

Nordische Länder wie Schweden kommen fast ohne Bargeld aus, stattdessen kann an vielen Stellen mit Karte gezahlt werden. In Zeiten des Online-Shoppings erfreuen sich Kreditkarte, Kryptowährung oder Online-Zahldienste wie PayPal großer Beliebtheit. Noch gehört Bargeld in Deutschland zu einer der häufigsten Zahlungsmethoden, aber immer mehr Verkaufsstellen bieten das bargeldlose Zahlen mit Girokarte an. Die etablierten Banken setzen inzwischen ebenfalls auf Online-Banking.

FinTech ist erfinderisch

FinTechs bieten dies ebenfalls an. Hinzu kommen allerdings noch andere Vorteile. So können Kontoführungsgebühren gering gehalten werden oder entfallen gleich ganz, da eben keine Kosten für Filialräumlichkeiten anfallen. Als Kunde können Sie sich auch weiterhin beraten lassen: Neben den allgemein üblichen Informationen zu den Produkten und möglicherweise einem Glossar mit wichtigen Begriffen und deren Erklärungen können Sie die Mitarbeiter über einen Live-Chat zu Ihrer Angelegenheit fragen und sich informieren. Brauchen Sie doch einmal Bargeld, können Sie an Geldautomaten von kooperierenden Banken die gewünschte Summe abheben. Wenn Sie den Einkauf im Supermarkt mit Karte zahlen, soll es in Zukunft allerdings vermehrt möglich sein, sich dabei gleichzeitig auch Bargeld auszahlen zu lassen – das sogenannte Cashback.

Sicherheit soll sein

Jetzt denken Sie sich vielleicht zwar, dass diese neuen Möglichkeiten zwar alle schön und gut sind, aber… Wie sieht es mit der Sicherheit aus? Immer wieder können wir in den Nachrichten verfolgen, wie Datenskandale selbst große Unternehmen treffen, bei denen man eigentlich von einem guten Schutz ausgehen sollen dürfte. Da stellt man sich zu Recht die Frage, wie gut Informationen über den eigenen Kontostand geschützt sind und wie dafür gesorgt werden kann, dass Überweisungen auch beim richtigen Empfänger ankommen. Den Unternehmen werden dafür immer mehr Gesetze auferlegt, die uns Bürger und unsere Daten schützen sollen: Die EU-Datenschutzgrundverordnung haben wir noch nicht vergessen. Darüber hinaus unterhält natürlich jedes Unternehmen seine eigene Firewall oder abgesicherten Intranet und die Server werden gepflegt und gehegt, schließlich kann ein Datenverlust auch den Vertrauensverlust von Kunden nach sich ziehen.

Schützen auch Sie sich!

Je nachdem, welchen Online-Zahldienst Sie verwenden, können Sie den Tipps folgen, die es für sichere Passwörter gibt. Wenn Sie sich nur schlecht die vielen Passwörter zu den unterschiedlichen Portalen  merken können, ist ein Passwort-Manager vielleicht eine Überlegung wert. Zusätzlich sollten Sie nicht in öffentlichen oder ungesicherten Netzen surfen und Zahlungsdetails eingeben, häufig ist Ihr Datenverkehr mit wenig Aufwand auslesbar. Ein VPN kann zusätzlichen Schutz bieten. Nutzen Sie wenn möglich eine Zwei-Wege-Autorisierung, beispielsweise wird eine TAN mit einem Extra-Gerät erstellt oder Ihnen auf das Smartphone geschickt. Achten Sie darauf, dass Sie das Tastenfeld bei der PIN-Eingabe zusätzlich mit der Hand oder Ihrem Körper verdecken. Bewahren Sie sich auch eine gesunde Portion Misstrauen und informieren Sie sich regelmäßig über Entwicklungen und Neuigkeiten. So sollten auch digitale Geldgeschäfte kein Problem sein.